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Theorien

Energie im Alltag

Aus einem Eintrag im G?stebuch habe ich entnommen, dass seit meinem letzten Eintrag, bereits ein ganzer Monat vergangen ist. Ich m?chte mich bei all denen, die gewartet haben entschuldigen, ich bin im Moment nicht wirklich fit und schreibw?tig, es mangelt mir ein wenig an Antriebskraft, leider nicht nur im Bereich ?Blog schreiben?, sondern in fast allen Lebenssparten. Trotzdem m?chte ich einen weiteren, wenn auch nicht ganz so langen Eintrag verfassen. Ich habe dieses Thema beim letzen Mal angedeutet, jetzt m?chte ich meine Gedanken dar?ber schriftlich niederlegen.


Wo versteckt sich die Energie im Alltag?

Eine gute Frage, ich stelle sie mir sehr oft und bemerke immer wieder, dass es gar nicht schwer ist, die Energie aufzusp?ren, wenn man weiss wie man es anstellen muss.
Habt ihr euch noch nie gefragt:

- warum Lachen oder G?hnen ansteckend wirkt?
- warum artet eine Diskussion viel schneller in Streit aus, wenn ein Mitglied schon gereizt ist?
- warum kann Musik ?belebend? wirken, so dass sie euch mitreisst?
- warum kann es sein, dass, wenn man einen Menschen weinen sieht, traurige Gef?hle entstehen?
- warum hat man manchmal das Gef?hl, ein aus einem Raum fl?chten zu wollen?

Ein Spezialfall w?re die Energie in Gef?hlen, dazu aber sp?ter mehr.

Auf alle diese Fragen gibt es eine wunderbare Antwort. Die Energie. Wie wir wissen, steckt in jedem von uns Energie, ja, alles besteht aus Energie Deshalb besteht auch unser Lachen aus Energie, nennen wir sie der Einfachheit halber Lachenergie.
Wenn ich zu Hause sitze, mir eine Fernsehsendung ansehe und lachen muss, lasse ich es meistens schnell wieder. Ich komme mir seltsam vor, so alleine da zu sitzen und in mich hinein zu lachen. Wem geht es nicht so? Wenn ich aber nicht alleine bin, sondern schon nur jemanden neben mir habe, mit dem ich lachen kann, also jemanden, der mit mir ?ber dieselben Dinge lacht, den gleichen Humor hat oder (in ?Energiesprache? ausgedr?ckt) dasselbe mit der ?Witzenergie? anstellt wie ich, sie n?mlich auf den Tr?ger ?Lachen? zu ?bertragen, dann tausche ich Energie aus und das Lachen kann ansteckend wirken. Man schaukelt sich sozusagen gegenseitig hoch.

Mit der Musik verh?lt es sich ?hnlich. Ich mag die Musikstile, die auf mich belebend wirken, mit denen ich etwas anzufangen weiss. Wenn ich die Energie der Musik so umwandeln kann, dass sie mich anspricht, kann es passieren, dass ich den Energieschub k?rperlich oder geistig ausleben muss. Geistig nehme ich mir Zeit, lausche so genau ich kann der Musik und lasse mich von ihr durchstr?men. K?rperlich wippe ich mit dem Fuss, bounce mit dem Arm, bange mit dem Kopf oder ich bewege meinen ganzen K?rper und tanze.

Manchmal passiert es, dass ich irgendwo in einem Zimmer bin und mich pl?tzlich ein negatives Gef?hl ?berkommt. Ich sp?re, dass ich sofort aus diesem Zimmer hinaus m?chte, irgendwo, wo es anders ist, besser gesagt, wo ich andere Energie aufnehmen kann. Selbstverst?ndlich kommt dass nicht einfach so vor, es kann sein, dass es mich ?berkommt wenn Leute sich lautstark streiten, oder wenn jemand gemobbt wird. Es sind einfach bestimmte Situationen, bestimmte Energiearten, die dieses Unwohlsein ausl?sen k?nnen.

Mit diesen Beispielen zu Beginn dieses Textes m?chte ich nur einige, gut sichtbare Ausschnitte aufzeigen. Selbstverst?ndlich kommt die Energie noch viel h?ufiger vor.


Energie in Gef?hlen

Selbstverst?ndlich tr?gt ein jedes Gef?hl auch Energie. Welches Gef?hl ich habe weiss ich ja meistens, deshalb ist es doch viel interessanter, warum ich es gerade empfinde! Nun, ich kann mir dazu viele Gedanken machen, mich achten wann ich auf welche Situation wie reagiere. Beim n?chsten Mal kann ich es, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, berechnen. Dies hat eigentlich mit der Energie an und f?r sich gar nichts zu tun. Die Energie in Gef?hlen erkl?rt aber einiges das Verhalten der Menschen betreffend. Zum Beispiel ist es sehr belebend, mit Gl?ck erf?llt zu sein. Gute Gef?hle also. Es ist aber genau so belebend, wenn nicht sogar belebender (abh?ngig vom Menschen selbst), wenn es einem richtig schlecht geht. Wenn man richtig w?tend ist. Oder habt ihr euch schon einmal mehr tot als lebendig gef?hlt, als ihr gl?cklich oder w?tend wart? Kaum, oder? Wenn es jedoch schwarz und weiss gibt, so ist ebenfalls eine Mitte existent, ein grau. Das gegenst?ck zu schwarz ist weiss, umgekehrt ebenso, aber was ist das gegenst?ck zu grau? Klare Antwort, ebenfalls grau.
Also, solange ich mich im schwarz/weiss Spektrum bewege, bin ich belebt von Energie, je n?her ich mich dem grauen n?here, umso weniger Energiereich bin ich. Nat?rlich k?nnte ich hier noch weitere Ausf?hrungen niederschreiben, aber wir wollen ja den Rahmen dieses Artikels nicht sprengen, nicht wahr? :D


Wie man Energie erkennen kann

Im Moment funktioniert dass nie. Immer erst im Nachhinein. Dass heisst, w?hrend ihr vom G?hnen angesteckt werdet, k?nnt ihr nicht bemerken, dass es so ist. Erst wenn es passiert ist, ihr angesteckt seid, k?nnt ihr nachvollziehen, dass es die Energie war, die dies verursacht hat. Ihr auf die Schliche zu kommen ist wirklich nicht schwer, man muss sich einfach nach dem warum fragen. Stellt euch im Kopf zu allem was ihr seht, was ihr wahrnehmt die Frage ?Warum??. Wo eine Frage ist, da ist auch eine Antwort.

So, dies war ein kleiner Exkurs zum Thema Energie im Alltag, ich hoffe es hat gefallen. Ich entschuldige mich nochmals f?r das lange Warten, ich werde mich bessern. Das war?s dann soweit von mir.

Bis zum n?chsten Eintrag

Blackice
7.12.05 14:32


Energie

Nach einer mehr oder weniger langen Pause mit Eintr?gen, werde ich jetzt einen Eintrag ?ber ein grossartiges Thema verfassen. Es handelt sich dabei um die Energie.

Meine Definition

Energie ist etwas, f?r dass es keine Worte gibt. Klar, man kann die Energie umschreiben und sie so mit bekanntem vergleichen, aber da unser Vorstellungsverm?gen klar ?berfordert ist, wird es uns nie gelingen, sagen zu k?nnen, Energie ist ?. und jedermann weiss, was gemeint ist. Das liegt wie gesagt daran, dass wir auf der Bewusstseinsebene, auf der wir uns normalerweise befinden, gar keinen Platz f?r die Energie frei haben, denn diese Ebene wird klar dominiert von Materiellem.
Beispiel:

Wenn ich sage, was ist eine Kuh? Dann wird sich bei jedem Menschen, der schon mal eine Kuh gesehen hat (unabh?ngig davon ob real oder abgebildet), sich das Bild der Kuh in den Kopf schalten. Wenn er zu einem sp?teren Zeitpunkt (nach der ersten Sinnesaufnahme und der damit verbundenen Zuordnung Kuh = wahrgenommenes Wesen) wieder eine Kuh sieht, weiss er, dass dieses Tier Kuh genannt wird. Ein Mensch der sich kein Bild von der Kuh machen kann, beispielsweise weil er Blind ist, macht sich davon logischerweise indirekt ein ?Bild? in dem er seine anderen Sinne st?rker einsetzt, um den verlorenen/ nicht vorhandenen Sinn auszugleichen und so ebenfalls diese Assoziation vollbringen kann.

Wenn ich nun aber sage, was ist Energie? Niemand kann mir sagen, DAS ist Energie, so sieht sie aus, so h?rt sie sich an, so f?hlt sie sich an. Eigentlich ist es genau wie bei einem Menschen, der noch nie eine Kuh gesehen hat, sondern sie nur aus Erz?hlungen kennt. Er kann sagen, sie hat vier Beine, Fell, Schwanz, usw. aber er kann nichts (ausser dem Produkt seiner Fantasie welches wahrscheinlich nicht der Realit?t entspricht) damit verbinden.

Genauso verh?lt es sich mit der Energie. Wir k?nnen sie umschreiben, beschreiben wo sie vorkommt, was sie ausl?st, aber mehr nicht.

Physikalische Grundregeln

Wer in seiner Schulzeit in Physik jemals das Thema Energie behandelt hat, weiss dass Energie weder erzeugbar, noch zerst?rbar ist. Konkret heisst das f?r uns, Energie war immer schon vorhanden, ist immer vorhanden und wird immer vorhanden sein. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist wohl ?Wie??. Dazu gibt es eine eigentlich einfache Erkl?rung, welche sich aber in der Ausf?hrung als komplizierter darstellt, als man zuerst denkt. Energie ist immer da, sie wechselt bloss den Tr?ger. Nein, Energie wird nicht umgewandelt, wie es h?ufig gesagt wird, denn mit einer Umwandlung m?sste die Energie sich ver?ndern. Das ist der springende Punkt, Energie ver?ndert sich nicht und wird es auch niemals tun. Energie ist immer vorhanden, und Energie ist immer an einen Tr?ger gebunden. Was oder Wer das ist, spielt zum jetzigen Zeitpunkt aber noch keine Rolle. Zur Veranschaulichung m?chte ich ein Beispiel aus unserem Physikunterricht bringen, welches mir beim Verst?ndnis des Themas sehr geholfen hat.

Stellt euch einen Koffer vor. Wie dieser Aussieht, wie gross er ist, oder aus welchem Material er gefertigt wurde, spielt ?berhaupt keine Rolle, dass darf jeder f?r sich selbst bestimmen .
In diesem Koffer enthalten ist jetzt die Energie.
Nun ein Ablauf, wie ihn jeder kennt. Zuerst tr?gt die Sonne diesen Koffer. Die Sonne gibt die Energie (also den Koffer) weiter an eine Pflanze. Durch die Energie, welche die Pflanze von der Sonne bekommen hat, w?chst sie. Irgendwann einmal stirbt die Pflanze, ihre Lebensdauer ist zu Ende, sie zerf?llt. Ein paar Jahre sp?ter ist aus der Pflanze ?l geworden. Das ?l tr?gt die Energie der Pflanze. Jetzt kommt der Mensch, und f?hrt dem ?l noch mehr Energie zu, er fertigt daraus Benzin. Also tr?gt das Benzin momentan den Koffer. Naja, mit diesem Benzin wird ein Auto angetrieben und durch die im Koffer enthaltene Energie, welche das Benzin tr?gt, f?hrt das Auto, die Energie wird dabei weitergegeben, einerseits an den Boden (Reibung) andererseits an das Material aus dem das Auto besteht, dann auch noch etwas an die Luft, etc. Ihr seht, so schwer ist es gar nicht und ich denke, langsam wird auch klar, was genau Energie ist.


Energie ist ?berall

Tats?chlich ist es so, dass die Energie immer die Ursache, die Wirkung und das Ziel zugleich ist. Das klingt jetzt im ersten Moment etwas seltsam, aber nehmen wir ein Beispiel:

Storm und elektrische Energie.
Ursache: Warum fliesst Strom? Die Energie, welche vom Mittel, mit dem Strom erzeugt wird, wird auf den Strom selbst ?bertragen, und bringt ihn somit zum fliessen.
Wirkung: Warum leuchtet meine Taschenlampe? Ganz klar, weil sich die Energie des Stroms ?bertr?gt und die Lampe zum leuchten bringt.
Ziel: Weshalb leuchtet die Lampe hell? Weil die Energie, welche sich in der Gl?hbirne befindet, sich ?bertr?gt auf das beleuchtete Gebiet.

Man kann das unendlich lange fortf?hren, immer neue Beispiele bringen, selbstverst?ndlich kann man sich auch auf Atomebene begeben und dort nach der Energie suchen, man findet sie immer und ?berall.

Apropos, ein geniales Beispiel wurde mir in einer ?usserst interessanten und aufschlussreichen Diskussion von Jonas (JeffTooLate) geliefert:

Es ist Winter, es ist kalt. Grosse Fensterscheiben aus Glas sind ebenfalls kalt (ja, ?kalt? ist subjektiv, aber ich gehe davon aus, dass jeder Leser den Winter als kalt beschreiben w?rde. Wenn nicht, dann ist dies ab sofort Pflicht f?r diejenigen, die meinen Blog lesen :p ).

Wenn ich meine H?nde ans Glas dr?cke, wird die W?rmeenergie (wobei W?rmeenergie hier ebenfalls physikalisch gemeint ist, W?rmeenergie kann auch kalt sein, hat also grunds?tzlich nichts mit ?warm? zu tun) den Tr?ger wechseln, und wie wir wissen, wechselt diese Energie den Tr?ger immer von hoher Temperatur zu niedriger Temperatur. Wenn ich einem 24?C warmen Zimmer mein Fenster ?ffne und es draussen 12?C hat, wird es drinnen k?hler werden.

Durch diese Erkl?rungen hat man deutlich gemerkt, dass die Energie allgegenw?rtig ist. In jedem Gegenstand, in jedem K?rper, in jeder Zelle, in jedem Atom. Sie ist ?berall.

Daraus resultieren mehrere interessante Fragen. Was passiert, wenn der menschliche K?rper stirbt? Was passiert mit der Energie? Entweicht die gesamte Energie in den Boden, in die Luft? Oder gibt es einen Teil, welcher zwar auch seinen Tr?ger wechselt, aber auf etwas ganz anderes, was sich nicht einmal zwingend auf dem Planeten Erde befinden muss?
Wenn Energie schon immer da war und immer da sein wird, warum sprechen wir dann immer von Anfang und Ende? Fast alles, was wir kennen, hat einen Anfang und ein Ende. Irgendetwas wird von etwas anderem erschaffen (=Anfang) es vergeht eine gewisse Zeit und dann ist dieser Zyklus beendet. Doch, bei der Enegie kann es nicht so sein. Das wiederum w?rde heissen, es gibt nichts hinter der Energie, nichts was sie erschaffen hat. Da die Energie f?r so viele Dinge verantwortlich ist, sie quasi ?steuert?, kann ich sagen

Gott = Energie?



Ihr seht, ein wirklich spannendes Thema, zu dem ich noch viele weitere Ausf?hrungen geben k?nnte, wie die Energie im zusammenhang mit Gef?hlen, oder die Energie im Alltag. Aber wenn ich das tue, zerst?re ich mir selbst ausgedachte Themen f?r diesen Blog, deshalb werde ich es momentan unterlassen, weiter ?ber Energie zu schreiben, aber bestimmt im n?chsten oder ?bern?chsten Eintrag werde ich sie wieder erw?hnen.
Das wars dann mal von mir.

Bis zum n?chsten Eintrag,

Blackice
27.10.05 16:51


Über Fehler..

Nun, da meine Fans :p mich so lange und unerbittlich genervt haben, mit ihren Kommentaren, schreibe ich wieder einmal etwas Blog.

Da ich ja fast schon versprochen habe, diese Seite hier als Tagebuch zu benutzen, versuche ich dies auch zu realisieren und zwar mit diesem Eintrag.

Kennt ihr das Gef?hl, welches euch grunds?tzlich nur andere Menschen geben k?nnen, alles falsch zu machen (wer eine besondere Veranlagung zum Detektiv besitzt, wird bestimmt bemerkt haben, dass diese Frage ?usserst rhethorisch war )?

Ich auch. Nun, in letzter Zeit hatte ich des?fteren dieses brennende Gef?hl. Wenn man Fehler begeht, unabh?ngig davon ob das jeder Mensch macht oder nicht, beinflussen diese Fehler die eigene Psyche. Das Problem an der Sache ist nicht wie "gross" oder wie "schlimm" ein Fehler ist, sondern wie man damit umgehen kann. Meiner Definition nach gibt es drei verschiedene Arten, wie man mit Fehlern umgehen kann.

Viele Menschen wollen ihre Fehler nicht wahrhaben, verdr?ngen sie und machen weiter. Andere hingegen lassen sich von der unbarmherzigen Last des Ungewollten zu Boden dr?cken. Wieder Andere stehen dazu, akzeptieren sie, und lernen.

Die Erste Schublade ist definitiv die Interessanteste. Schaut euch um, welch hoher Prozentsatz aller Menschen so lebt. Durch ein sich selbst und anderen vorgegaukeltes starkes Selbstbewusstsein werden Fehler ignoriert und absichtlich ?bersehen. Wobei es selbstverst?ndlich so ist, dass die Fehler nicht vergessen werden k?nnen, nur, wie gesagt, verdr?ngt. Werden sie ans Licht geholt, ist immer mit starken
emotionalen Reaktionen des jeweiligen Verdr?ngers zu rechnen.

Die Zweite Schublade, zu der ich mich teilweise z?hlen kann/konnte ist f?r mich uninteressant. Solche Menschen sind sehr ?ngstlich, und denken nur an das, was passieren k?nnte, was sein k?nnte, was w?rde wenn und so weiter.. Sie haben nicht begriffen, dass es sie selber sind die sich zu Boden dr?cken lassen, der Einfachheit halber schieben sie die Schuld den Fehlern zu. Wenn sie merken, dass sie und nur sie
sich dagegen stemmen k?nnen, geht es rasch bergauf mit ihnen. Viel schneller als es mit der Ersten Schublade bergab geht

Die Dritte Schublade ist die besondere. Hier gibt es nur wenige Menschen, die sich dazu z?hlen k?nnen, aber die paar wenigen bestizen die gr?ssten Vorteile (wobei das eventuell auch daran liegen mag, dass sie sowenige sind). Wenn man Fehler akzeptiert, sich ihnen mutig entgegenstellt und den Willen hat, zu lernen wie man mit ihnen Umgeht, dann kann man nichts Falsch machen. Denn jedes Schlechte hat
auch sein gutes. Immer.


So, nun bin ich einwenig abgeschweift, aber egal, weiter im Text

Ich hatte sehr lange ein solches Gef?hl, ein Gef?hl, alles falsch zu machen. Bis ich bemerkt habe, dass ich gar nicht so viel falsch mache, wie es mir immer schien. Ich sah vielfach das Schlechte zu stark und das Gute zuwenig. Gr?nde daf?r gibt es viele, zum einen bei Vorbildern (wie in meinem Fall den Eltern), die einem nach folgendem Schema pr?gen: "Wenn du etwas richtig gemacht hast, ist es als h?ttest du nichts gemacht", zum anderen bei mir selber.

Bei mir selber deshalb, weil ich ein Mensch bin, den das Negative mehr "belebt" als das Positive. Soll nicht heissen, das ich das Schlechte lieber mag, sondern das es mich mehr zu ber?hren vermag. Ein Beispiel: Wenn ich in der Schule eine schlechte Benotung kriege, geht es mir viel schlechter, als dass es mir gut geht, wenn ich eine gute Note geschrieben habe. Traurig, ent?uscht, w?tend oder verzweifelt kann ich l?ngere Zeit nach der miesen Nachricht sein, als dass ich es bei einer positiven kann, den die Freude, Euphorie, allgemein das Gl?cksgef?hl h?lt nie solange an und wirkt auch nie so stark, wie das Negative.

Ich weiss jetzt, dass dieses Gef?hl, jede Sache die man anpackt, falsch anzupacken oder etwas nicht zu erreichen, was man wollte oder immer alles falsch zu machen nicht wirklich ist.

Denn, ab wann etwas Falsch ist, wo man Fehler machen kann und wo nicht, ist alles nur Definition. Immer. Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Schule. Mathematikpr?fung. Erste Pr?fungsaufgabe. Die Aufgabe lautet: Addiere 3 & 5.

Ich habe nun mehrere M?glichkeiten. Wenn ich die Aufgabe per Definition "richtig" machen soll, muss ich mich an die vorgegebenen
Regeln der Mathematik halten. Also ich habe drei Kreise [ooo] und f?nf Kreise [oooo o]. Zusammengez?hlt (Addiert) ergibt das dann acht Kreise
[oooo oooo] (Hach ich Genie ).

Gut, das war die erste M?glichkeit. F?r den Lehrer, der uns die mathematischen Definitionen vorgibt ist die Aufgabe richtig, da Definition erf?llt.

Die Zweite M?glichkeit ist klar, ich ignoriere die Vorgaben, egal aus welchem Grund (Absicht, Vergesslichkeit, nicht Wissen) und
habe damit die Definition gebrochen, also ist die Aufgabe f?r den Lehrer falsch.

Nat?rlich gibt es in manchen Situationen auch halb richtig/halb falsch (je nach Ansicht ) aber ich habe bewusst ein simples Beispiel gew?hlt, so dass so etwas gar nicht entstehen kann.


Was ich Aufzeigen m?chte ist, dass, wenn ich die Definition, die von oben her vorgegeben ist, ?ndern w?rde, w?re was vorher falsch oder richtig war, nicht mehr so. Deshalb existiert kein falsch und kein richtig.

Wenn ich also das Gef?hl habe, alles falsch zu machen, dann habe ich mir ganz einfach meine Definitionen zu eng gesetzt. Und dies wiederum zeigt mir, dass ich alles falsch machen m?chte, denn w?rde ich es nicht wollen, w?rde ich meine Definitionen erweitern, so dass nicht mehr alles falsch sein kann.


Mehr dazu kann ich im Moment nicht schreiben, da ich ja arbeiten m?sste, und nun, dank des Eintrags in Zeitdruck gekommen bin :D
Zum erneuten durchlesen bin ich zu m?de.. Habe heute wieder einmal nur 2h geschlafen.. Ich entschuldige mich schon im Voraus f?r sicherlich vorhandene Fehler )

Ich hoffe es hat gefallen ^^...


Bis zum n?chsten Eintrag,

BlackIce
11.10.05 15:44





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