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Energie im Alltag

Aus einem Eintrag im G?stebuch habe ich entnommen, dass seit meinem letzten Eintrag, bereits ein ganzer Monat vergangen ist. Ich m?chte mich bei all denen, die gewartet haben entschuldigen, ich bin im Moment nicht wirklich fit und schreibw?tig, es mangelt mir ein wenig an Antriebskraft, leider nicht nur im Bereich ?Blog schreiben?, sondern in fast allen Lebenssparten. Trotzdem m?chte ich einen weiteren, wenn auch nicht ganz so langen Eintrag verfassen. Ich habe dieses Thema beim letzen Mal angedeutet, jetzt m?chte ich meine Gedanken dar?ber schriftlich niederlegen.


Wo versteckt sich die Energie im Alltag?

Eine gute Frage, ich stelle sie mir sehr oft und bemerke immer wieder, dass es gar nicht schwer ist, die Energie aufzusp?ren, wenn man weiss wie man es anstellen muss.
Habt ihr euch noch nie gefragt:

- warum Lachen oder G?hnen ansteckend wirkt?
- warum artet eine Diskussion viel schneller in Streit aus, wenn ein Mitglied schon gereizt ist?
- warum kann Musik ?belebend? wirken, so dass sie euch mitreisst?
- warum kann es sein, dass, wenn man einen Menschen weinen sieht, traurige Gef?hle entstehen?
- warum hat man manchmal das Gef?hl, ein aus einem Raum fl?chten zu wollen?

Ein Spezialfall w?re die Energie in Gef?hlen, dazu aber sp?ter mehr.

Auf alle diese Fragen gibt es eine wunderbare Antwort. Die Energie. Wie wir wissen, steckt in jedem von uns Energie, ja, alles besteht aus Energie Deshalb besteht auch unser Lachen aus Energie, nennen wir sie der Einfachheit halber Lachenergie.
Wenn ich zu Hause sitze, mir eine Fernsehsendung ansehe und lachen muss, lasse ich es meistens schnell wieder. Ich komme mir seltsam vor, so alleine da zu sitzen und in mich hinein zu lachen. Wem geht es nicht so? Wenn ich aber nicht alleine bin, sondern schon nur jemanden neben mir habe, mit dem ich lachen kann, also jemanden, der mit mir ?ber dieselben Dinge lacht, den gleichen Humor hat oder (in ?Energiesprache? ausgedr?ckt) dasselbe mit der ?Witzenergie? anstellt wie ich, sie n?mlich auf den Tr?ger ?Lachen? zu ?bertragen, dann tausche ich Energie aus und das Lachen kann ansteckend wirken. Man schaukelt sich sozusagen gegenseitig hoch.

Mit der Musik verh?lt es sich ?hnlich. Ich mag die Musikstile, die auf mich belebend wirken, mit denen ich etwas anzufangen weiss. Wenn ich die Energie der Musik so umwandeln kann, dass sie mich anspricht, kann es passieren, dass ich den Energieschub k?rperlich oder geistig ausleben muss. Geistig nehme ich mir Zeit, lausche so genau ich kann der Musik und lasse mich von ihr durchstr?men. K?rperlich wippe ich mit dem Fuss, bounce mit dem Arm, bange mit dem Kopf oder ich bewege meinen ganzen K?rper und tanze.

Manchmal passiert es, dass ich irgendwo in einem Zimmer bin und mich pl?tzlich ein negatives Gef?hl ?berkommt. Ich sp?re, dass ich sofort aus diesem Zimmer hinaus m?chte, irgendwo, wo es anders ist, besser gesagt, wo ich andere Energie aufnehmen kann. Selbstverst?ndlich kommt dass nicht einfach so vor, es kann sein, dass es mich ?berkommt wenn Leute sich lautstark streiten, oder wenn jemand gemobbt wird. Es sind einfach bestimmte Situationen, bestimmte Energiearten, die dieses Unwohlsein ausl?sen k?nnen.

Mit diesen Beispielen zu Beginn dieses Textes m?chte ich nur einige, gut sichtbare Ausschnitte aufzeigen. Selbstverst?ndlich kommt die Energie noch viel h?ufiger vor.


Energie in Gef?hlen

Selbstverst?ndlich tr?gt ein jedes Gef?hl auch Energie. Welches Gef?hl ich habe weiss ich ja meistens, deshalb ist es doch viel interessanter, warum ich es gerade empfinde! Nun, ich kann mir dazu viele Gedanken machen, mich achten wann ich auf welche Situation wie reagiere. Beim n?chsten Mal kann ich es, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, berechnen. Dies hat eigentlich mit der Energie an und f?r sich gar nichts zu tun. Die Energie in Gef?hlen erkl?rt aber einiges das Verhalten der Menschen betreffend. Zum Beispiel ist es sehr belebend, mit Gl?ck erf?llt zu sein. Gute Gef?hle also. Es ist aber genau so belebend, wenn nicht sogar belebender (abh?ngig vom Menschen selbst), wenn es einem richtig schlecht geht. Wenn man richtig w?tend ist. Oder habt ihr euch schon einmal mehr tot als lebendig gef?hlt, als ihr gl?cklich oder w?tend wart? Kaum, oder? Wenn es jedoch schwarz und weiss gibt, so ist ebenfalls eine Mitte existent, ein grau. Das gegenst?ck zu schwarz ist weiss, umgekehrt ebenso, aber was ist das gegenst?ck zu grau? Klare Antwort, ebenfalls grau.
Also, solange ich mich im schwarz/weiss Spektrum bewege, bin ich belebt von Energie, je n?her ich mich dem grauen n?here, umso weniger Energiereich bin ich. Nat?rlich k?nnte ich hier noch weitere Ausf?hrungen niederschreiben, aber wir wollen ja den Rahmen dieses Artikels nicht sprengen, nicht wahr? :D


Wie man Energie erkennen kann

Im Moment funktioniert dass nie. Immer erst im Nachhinein. Dass heisst, w?hrend ihr vom G?hnen angesteckt werdet, k?nnt ihr nicht bemerken, dass es so ist. Erst wenn es passiert ist, ihr angesteckt seid, k?nnt ihr nachvollziehen, dass es die Energie war, die dies verursacht hat. Ihr auf die Schliche zu kommen ist wirklich nicht schwer, man muss sich einfach nach dem warum fragen. Stellt euch im Kopf zu allem was ihr seht, was ihr wahrnehmt die Frage ?Warum??. Wo eine Frage ist, da ist auch eine Antwort.

So, dies war ein kleiner Exkurs zum Thema Energie im Alltag, ich hoffe es hat gefallen. Ich entschuldige mich nochmals f?r das lange Warten, ich werde mich bessern. Das war?s dann soweit von mir.

Bis zum n?chsten Eintrag

Blackice
7.12.05 14:32


Energie

Nach einer mehr oder weniger langen Pause mit Eintr?gen, werde ich jetzt einen Eintrag ?ber ein grossartiges Thema verfassen. Es handelt sich dabei um die Energie.

Meine Definition

Energie ist etwas, f?r dass es keine Worte gibt. Klar, man kann die Energie umschreiben und sie so mit bekanntem vergleichen, aber da unser Vorstellungsverm?gen klar ?berfordert ist, wird es uns nie gelingen, sagen zu k?nnen, Energie ist ?. und jedermann weiss, was gemeint ist. Das liegt wie gesagt daran, dass wir auf der Bewusstseinsebene, auf der wir uns normalerweise befinden, gar keinen Platz f?r die Energie frei haben, denn diese Ebene wird klar dominiert von Materiellem.
Beispiel:

Wenn ich sage, was ist eine Kuh? Dann wird sich bei jedem Menschen, der schon mal eine Kuh gesehen hat (unabh?ngig davon ob real oder abgebildet), sich das Bild der Kuh in den Kopf schalten. Wenn er zu einem sp?teren Zeitpunkt (nach der ersten Sinnesaufnahme und der damit verbundenen Zuordnung Kuh = wahrgenommenes Wesen) wieder eine Kuh sieht, weiss er, dass dieses Tier Kuh genannt wird. Ein Mensch der sich kein Bild von der Kuh machen kann, beispielsweise weil er Blind ist, macht sich davon logischerweise indirekt ein ?Bild? in dem er seine anderen Sinne st?rker einsetzt, um den verlorenen/ nicht vorhandenen Sinn auszugleichen und so ebenfalls diese Assoziation vollbringen kann.

Wenn ich nun aber sage, was ist Energie? Niemand kann mir sagen, DAS ist Energie, so sieht sie aus, so h?rt sie sich an, so f?hlt sie sich an. Eigentlich ist es genau wie bei einem Menschen, der noch nie eine Kuh gesehen hat, sondern sie nur aus Erz?hlungen kennt. Er kann sagen, sie hat vier Beine, Fell, Schwanz, usw. aber er kann nichts (ausser dem Produkt seiner Fantasie welches wahrscheinlich nicht der Realit?t entspricht) damit verbinden.

Genauso verh?lt es sich mit der Energie. Wir k?nnen sie umschreiben, beschreiben wo sie vorkommt, was sie ausl?st, aber mehr nicht.

Physikalische Grundregeln

Wer in seiner Schulzeit in Physik jemals das Thema Energie behandelt hat, weiss dass Energie weder erzeugbar, noch zerst?rbar ist. Konkret heisst das f?r uns, Energie war immer schon vorhanden, ist immer vorhanden und wird immer vorhanden sein. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist wohl ?Wie??. Dazu gibt es eine eigentlich einfache Erkl?rung, welche sich aber in der Ausf?hrung als komplizierter darstellt, als man zuerst denkt. Energie ist immer da, sie wechselt bloss den Tr?ger. Nein, Energie wird nicht umgewandelt, wie es h?ufig gesagt wird, denn mit einer Umwandlung m?sste die Energie sich ver?ndern. Das ist der springende Punkt, Energie ver?ndert sich nicht und wird es auch niemals tun. Energie ist immer vorhanden, und Energie ist immer an einen Tr?ger gebunden. Was oder Wer das ist, spielt zum jetzigen Zeitpunkt aber noch keine Rolle. Zur Veranschaulichung m?chte ich ein Beispiel aus unserem Physikunterricht bringen, welches mir beim Verst?ndnis des Themas sehr geholfen hat.

Stellt euch einen Koffer vor. Wie dieser Aussieht, wie gross er ist, oder aus welchem Material er gefertigt wurde, spielt ?berhaupt keine Rolle, dass darf jeder f?r sich selbst bestimmen .
In diesem Koffer enthalten ist jetzt die Energie.
Nun ein Ablauf, wie ihn jeder kennt. Zuerst tr?gt die Sonne diesen Koffer. Die Sonne gibt die Energie (also den Koffer) weiter an eine Pflanze. Durch die Energie, welche die Pflanze von der Sonne bekommen hat, w?chst sie. Irgendwann einmal stirbt die Pflanze, ihre Lebensdauer ist zu Ende, sie zerf?llt. Ein paar Jahre sp?ter ist aus der Pflanze ?l geworden. Das ?l tr?gt die Energie der Pflanze. Jetzt kommt der Mensch, und f?hrt dem ?l noch mehr Energie zu, er fertigt daraus Benzin. Also tr?gt das Benzin momentan den Koffer. Naja, mit diesem Benzin wird ein Auto angetrieben und durch die im Koffer enthaltene Energie, welche das Benzin tr?gt, f?hrt das Auto, die Energie wird dabei weitergegeben, einerseits an den Boden (Reibung) andererseits an das Material aus dem das Auto besteht, dann auch noch etwas an die Luft, etc. Ihr seht, so schwer ist es gar nicht und ich denke, langsam wird auch klar, was genau Energie ist.


Energie ist ?berall

Tats?chlich ist es so, dass die Energie immer die Ursache, die Wirkung und das Ziel zugleich ist. Das klingt jetzt im ersten Moment etwas seltsam, aber nehmen wir ein Beispiel:

Storm und elektrische Energie.
Ursache: Warum fliesst Strom? Die Energie, welche vom Mittel, mit dem Strom erzeugt wird, wird auf den Strom selbst ?bertragen, und bringt ihn somit zum fliessen.
Wirkung: Warum leuchtet meine Taschenlampe? Ganz klar, weil sich die Energie des Stroms ?bertr?gt und die Lampe zum leuchten bringt.
Ziel: Weshalb leuchtet die Lampe hell? Weil die Energie, welche sich in der Gl?hbirne befindet, sich ?bertr?gt auf das beleuchtete Gebiet.

Man kann das unendlich lange fortf?hren, immer neue Beispiele bringen, selbstverst?ndlich kann man sich auch auf Atomebene begeben und dort nach der Energie suchen, man findet sie immer und ?berall.

Apropos, ein geniales Beispiel wurde mir in einer ?usserst interessanten und aufschlussreichen Diskussion von Jonas (JeffTooLate) geliefert:

Es ist Winter, es ist kalt. Grosse Fensterscheiben aus Glas sind ebenfalls kalt (ja, ?kalt? ist subjektiv, aber ich gehe davon aus, dass jeder Leser den Winter als kalt beschreiben w?rde. Wenn nicht, dann ist dies ab sofort Pflicht f?r diejenigen, die meinen Blog lesen :p ).

Wenn ich meine H?nde ans Glas dr?cke, wird die W?rmeenergie (wobei W?rmeenergie hier ebenfalls physikalisch gemeint ist, W?rmeenergie kann auch kalt sein, hat also grunds?tzlich nichts mit ?warm? zu tun) den Tr?ger wechseln, und wie wir wissen, wechselt diese Energie den Tr?ger immer von hoher Temperatur zu niedriger Temperatur. Wenn ich einem 24?C warmen Zimmer mein Fenster ?ffne und es draussen 12?C hat, wird es drinnen k?hler werden.

Durch diese Erkl?rungen hat man deutlich gemerkt, dass die Energie allgegenw?rtig ist. In jedem Gegenstand, in jedem K?rper, in jeder Zelle, in jedem Atom. Sie ist ?berall.

Daraus resultieren mehrere interessante Fragen. Was passiert, wenn der menschliche K?rper stirbt? Was passiert mit der Energie? Entweicht die gesamte Energie in den Boden, in die Luft? Oder gibt es einen Teil, welcher zwar auch seinen Tr?ger wechselt, aber auf etwas ganz anderes, was sich nicht einmal zwingend auf dem Planeten Erde befinden muss?
Wenn Energie schon immer da war und immer da sein wird, warum sprechen wir dann immer von Anfang und Ende? Fast alles, was wir kennen, hat einen Anfang und ein Ende. Irgendetwas wird von etwas anderem erschaffen (=Anfang) es vergeht eine gewisse Zeit und dann ist dieser Zyklus beendet. Doch, bei der Enegie kann es nicht so sein. Das wiederum w?rde heissen, es gibt nichts hinter der Energie, nichts was sie erschaffen hat. Da die Energie f?r so viele Dinge verantwortlich ist, sie quasi ?steuert?, kann ich sagen

Gott = Energie?



Ihr seht, ein wirklich spannendes Thema, zu dem ich noch viele weitere Ausf?hrungen geben k?nnte, wie die Energie im zusammenhang mit Gef?hlen, oder die Energie im Alltag. Aber wenn ich das tue, zerst?re ich mir selbst ausgedachte Themen f?r diesen Blog, deshalb werde ich es momentan unterlassen, weiter ?ber Energie zu schreiben, aber bestimmt im n?chsten oder ?bern?chsten Eintrag werde ich sie wieder erw?hnen.
Das wars dann mal von mir.

Bis zum n?chsten Eintrag,

Blackice
27.10.05 16:51


Angst

So, Heute m?chte ich einmal einen Eintrag ?ber die Angst verfassen. Ein nettes Thema..
Beginnen sollte das ganze mit einem Leitspruch, der mir pers?nlich sehr gut gef?llt, da er nur wahr ist, und eher ?ngstlichen Menschen helfen kann.


?Angst hat man nicht davor was man sieht, sondern davor was man denkt?


Zu erst m?chte ich meine Deutung dieses Satzes preisgeben, obwohl sie eigentlich ziemlich klar ist. Dinge die wir zu sehen verm?gen, sind gegenw?rtig, sie bestehen aus Materie und sind greifbar. Vor sichtbarem k?nnen wir keine Angst haben. Es ist zu sp?t, etwas wie Angst entsteht gar nicht mehr. Vor allem, was wir uns denken, d.h. im Kopf vorstellen, k?nnen wir Angst empfinden. Bloss ist es dann nicht real. Die Vorstellung davon kann zwar echt sein, wurde aber durch Fantasie, durch Vorstellungskraft erschaffen, und nicht als von den Sinnen wahrgenommenes Bild ins Gehirn geleitet. Das bedeutet, wir k?nnen nur von etwas in der Vergangenheit oder Zukunft liegendem Angst haben. Oft ist es so, dass fantasievolle Menschen mehr Angst empfinden als andere, logischerweise weil ihre Vorstellungen viel farbiger, ausgeschm?ckter und schlimmer sind, als diejenigen von fantasielosen.


Ein Beispiel: Ein junges M?dchen l?uft Freitagnacht alleine durch die Stadt. Sie sieht seltsame Gestalten die torkeln und unverst?ndliche Wortlaute johlen. Sie empfindet Angst. Nun, sie hat keine Angst vor den Menschen selbst, sondern davor, was sie sich denkt, was passieren k?nnte. Dabei wird sie vermutlich an irgendwelche Gr?ueltaten oder Verbrechen denken, welche ihr durch die Gestalten zugef?gt werden k?nnen.


Wozu Angst?

Meiner Meinung nach dient die Angst dazu, unsere Sinne zu sch?rfen. Sie ist sicherlich notwendig und n?tzlich, aber nicht immer. Wir ben?tigen die Angst, um im richtigen (oder eben nicht ) Moment einen Adrenalinschub vom Gehirn zu bekommen. Ein grosses Problem dabei ist nat?rlich, dass der Mensch sich seiner Angst nicht immer bewusst ist, und sich deshalb von ihr leiten lassen kann. Dann wird es kompliziert. Einem Menschen, der glaubt, bei einer Sache keine Angst zu empfinden klar zu machen, dass er Angst hat, ist ?usserst schwer. Denn der Betroffene ist so stark von diesem Gef?hl gefangen genommen worden, dass es ihm gar nicht klar ist, dass er es ist.

Dazu zwei Beispiele (sind aus dem Leben gegriffen, nat?rlich ohne Namenserw?hnungen):

1.) Eine Person, die eine schlimme Vergangenheit erlebt hat, und diese, weil sie sich nicht anders zu helfen wusste, verdr?ngt hat. Sie befindet sich auf der Flucht vor diesem Ereignis, und l?uft vor ihrem Erlebten davon. Manchmal, wenn sie nicht mehr rennen kann, da ihre Energie aufgebraucht ist, wird sie eingeholt, und das Erlebnis wird im Kopf nochmals abgespielt, d.h. sie denkt daran. Der Mensch ist sich meist nicht bewusst, dass er davon l?uft, er fragt sich zwar, warum gerade jetzt diese Gedanken wieder hervorkommen, aber darauf zu kommen, dass es ist, weil er nicht mehr laufen mag, kommt er h?ufig nicht. Ohne ein Bewusstsein, warum man l?uft, n?mlich weil man Angst davor hat, sich zu stellen, ist es sehr schwierig, sich dar?ber klar zu werden, dass man Angst hat.

2.) In der Schweiz war letztens eine Abstimmung ?ber die Personenfreiz?gigkeit. Zur Erl?uterung: Es wird abgestimmt ob ein Vertrag mit den neuen EU-Staaten (mit den alten war er bereits vorhanden) abgeschlossen werden soll, der haupts?chlich das Thema freier Personenverkehr beinhaltet. Dies bedeuted, das Mitglieder der EU-L?nder sich innerhalb der Mitgliedsstaaten frei bewegen d?rfen, ebenso wurden Aufenthalt, Recht auf Daueraufenthalt und Beschr?nkegungen dieser M?glichkeiten festgelegt. Lange Rede, kurzer Sinn, viele Schweizerinnen und Schweizer glaubten an eine ?berflutung der Schweiz mit Ausl?ndern, da Arbeitskr?fte (unabh?ngig davon ob qualifizierte Arbeitskr?fte oder Hilfsarbeiter) im Ausland meist weniger Lohn verlangen, als schweizerische. Hier erkennt man deutlich eine Angst. Angst davor, was mit der Schweiz passieren k?nnte. Nur waren diese Leute sich ihrer Angst nicht bewusst, und liessen sich von ihr leiten, sodass sie alle Nachteile, die bei einer Ablehnung der Erweiterung der Personenfreiz?gigkeit entstehen w?rden (und diese waren teilweise gravierend und ?berhaupt nicht zu vernachl?ssigen), nicht bewerteten und ihre Meinung ohne sich gross ?ber das Thema selbst zu informieren feststand.


Ist Angst besiegbar?

Ihr kennt das sicher, man empfindet Angst, obwohl man gar nicht will. Beispielsweise sieht man eine(n) attraktive(n) Frau/Mann, den man gerne ansprechen m?chte, bloss traut man sich nicht, es zu tun. Jetzt hindert die Angst einen daran, etwas zu erledigen, was man eigentlich m?chte. Sie st?rt. Aber Angst ist ?berwindbar. Wenn man sich seiner Angst bewusst ist, weiss, dass es die Angst ist, die hindert, etwas zu tun, und sich ebenso bewusst ist, dass sie nur durch die Gedanken verursacht wird, kann man sie besiegen. Das Gef?hl danach ist unglaublich befreiend, es macht Stolz, sich selber ?berwunden zu haben und es st?rkt das Selbstbewusstsein.

Ich w?rde sagen, jede Angst ist ?berwindbar, egal ob es vom Menschen selbst erreicht wird, oder durch eine Therapie (dabei denke ich an H?henangst oder Phobien) eines Anderen. Angst ist immer Kopfsache, und wenn der Wille dazu da ist, kann ein jeder mit erhobenem Haupt aus dem bitteren Kampf hervorgehen.


Ist Angst nun positiv oder negativ?

Eine gute Frage, denn eine Antwort darauf zu geben, ist schwer. Ob sie gut oder schlecht ist, ist nat?rlich Definitionssache. Schlecht ist sie, weil sie den Menschen gefangen nehmen kann, und weil sie sich hinterlistig einschleicht, manchmal, ohne dass man sie bemerkt. Gut ist sie, weil sie und vorsichtig werden l?sst, sie l?sst uns ?berlegen, bevor wir etwas tun.

F?r mich pers?nlich ist Angst etwas positives, aber mit einem nicht zu untersch?tzenden Gefahrenpotential verbunden.


So, dass wars wieder.. Irgendwie erm?det es mich total, meine Gedanken in Worte zu formulieren. Und ich mag den Text nicht nochmals durchlesen ^^

Wie bereits gesagt, falls Logikfehler oder orthographische Fehler auftauchen sollten, schreibt mir doch bitte, damit ich sie korrigieren kann..

Bis zum n?chsten Eintrag,

Blackice
12.10.05 17:23


Über Fehler..

Nun, da meine Fans :p mich so lange und unerbittlich genervt haben, mit ihren Kommentaren, schreibe ich wieder einmal etwas Blog.

Da ich ja fast schon versprochen habe, diese Seite hier als Tagebuch zu benutzen, versuche ich dies auch zu realisieren und zwar mit diesem Eintrag.

Kennt ihr das Gef?hl, welches euch grunds?tzlich nur andere Menschen geben k?nnen, alles falsch zu machen (wer eine besondere Veranlagung zum Detektiv besitzt, wird bestimmt bemerkt haben, dass diese Frage ?usserst rhethorisch war )?

Ich auch. Nun, in letzter Zeit hatte ich des?fteren dieses brennende Gef?hl. Wenn man Fehler begeht, unabh?ngig davon ob das jeder Mensch macht oder nicht, beinflussen diese Fehler die eigene Psyche. Das Problem an der Sache ist nicht wie "gross" oder wie "schlimm" ein Fehler ist, sondern wie man damit umgehen kann. Meiner Definition nach gibt es drei verschiedene Arten, wie man mit Fehlern umgehen kann.

Viele Menschen wollen ihre Fehler nicht wahrhaben, verdr?ngen sie und machen weiter. Andere hingegen lassen sich von der unbarmherzigen Last des Ungewollten zu Boden dr?cken. Wieder Andere stehen dazu, akzeptieren sie, und lernen.

Die Erste Schublade ist definitiv die Interessanteste. Schaut euch um, welch hoher Prozentsatz aller Menschen so lebt. Durch ein sich selbst und anderen vorgegaukeltes starkes Selbstbewusstsein werden Fehler ignoriert und absichtlich ?bersehen. Wobei es selbstverst?ndlich so ist, dass die Fehler nicht vergessen werden k?nnen, nur, wie gesagt, verdr?ngt. Werden sie ans Licht geholt, ist immer mit starken
emotionalen Reaktionen des jeweiligen Verdr?ngers zu rechnen.

Die Zweite Schublade, zu der ich mich teilweise z?hlen kann/konnte ist f?r mich uninteressant. Solche Menschen sind sehr ?ngstlich, und denken nur an das, was passieren k?nnte, was sein k?nnte, was w?rde wenn und so weiter.. Sie haben nicht begriffen, dass es sie selber sind die sich zu Boden dr?cken lassen, der Einfachheit halber schieben sie die Schuld den Fehlern zu. Wenn sie merken, dass sie und nur sie
sich dagegen stemmen k?nnen, geht es rasch bergauf mit ihnen. Viel schneller als es mit der Ersten Schublade bergab geht

Die Dritte Schublade ist die besondere. Hier gibt es nur wenige Menschen, die sich dazu z?hlen k?nnen, aber die paar wenigen bestizen die gr?ssten Vorteile (wobei das eventuell auch daran liegen mag, dass sie sowenige sind). Wenn man Fehler akzeptiert, sich ihnen mutig entgegenstellt und den Willen hat, zu lernen wie man mit ihnen Umgeht, dann kann man nichts Falsch machen. Denn jedes Schlechte hat
auch sein gutes. Immer.


So, nun bin ich einwenig abgeschweift, aber egal, weiter im Text

Ich hatte sehr lange ein solches Gef?hl, ein Gef?hl, alles falsch zu machen. Bis ich bemerkt habe, dass ich gar nicht so viel falsch mache, wie es mir immer schien. Ich sah vielfach das Schlechte zu stark und das Gute zuwenig. Gr?nde daf?r gibt es viele, zum einen bei Vorbildern (wie in meinem Fall den Eltern), die einem nach folgendem Schema pr?gen: "Wenn du etwas richtig gemacht hast, ist es als h?ttest du nichts gemacht", zum anderen bei mir selber.

Bei mir selber deshalb, weil ich ein Mensch bin, den das Negative mehr "belebt" als das Positive. Soll nicht heissen, das ich das Schlechte lieber mag, sondern das es mich mehr zu ber?hren vermag. Ein Beispiel: Wenn ich in der Schule eine schlechte Benotung kriege, geht es mir viel schlechter, als dass es mir gut geht, wenn ich eine gute Note geschrieben habe. Traurig, ent?uscht, w?tend oder verzweifelt kann ich l?ngere Zeit nach der miesen Nachricht sein, als dass ich es bei einer positiven kann, den die Freude, Euphorie, allgemein das Gl?cksgef?hl h?lt nie solange an und wirkt auch nie so stark, wie das Negative.

Ich weiss jetzt, dass dieses Gef?hl, jede Sache die man anpackt, falsch anzupacken oder etwas nicht zu erreichen, was man wollte oder immer alles falsch zu machen nicht wirklich ist.

Denn, ab wann etwas Falsch ist, wo man Fehler machen kann und wo nicht, ist alles nur Definition. Immer. Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Schule. Mathematikpr?fung. Erste Pr?fungsaufgabe. Die Aufgabe lautet: Addiere 3 & 5.

Ich habe nun mehrere M?glichkeiten. Wenn ich die Aufgabe per Definition "richtig" machen soll, muss ich mich an die vorgegebenen
Regeln der Mathematik halten. Also ich habe drei Kreise [ooo] und f?nf Kreise [oooo o]. Zusammengez?hlt (Addiert) ergibt das dann acht Kreise
[oooo oooo] (Hach ich Genie ).

Gut, das war die erste M?glichkeit. F?r den Lehrer, der uns die mathematischen Definitionen vorgibt ist die Aufgabe richtig, da Definition erf?llt.

Die Zweite M?glichkeit ist klar, ich ignoriere die Vorgaben, egal aus welchem Grund (Absicht, Vergesslichkeit, nicht Wissen) und
habe damit die Definition gebrochen, also ist die Aufgabe f?r den Lehrer falsch.

Nat?rlich gibt es in manchen Situationen auch halb richtig/halb falsch (je nach Ansicht ) aber ich habe bewusst ein simples Beispiel gew?hlt, so dass so etwas gar nicht entstehen kann.


Was ich Aufzeigen m?chte ist, dass, wenn ich die Definition, die von oben her vorgegeben ist, ?ndern w?rde, w?re was vorher falsch oder richtig war, nicht mehr so. Deshalb existiert kein falsch und kein richtig.

Wenn ich also das Gef?hl habe, alles falsch zu machen, dann habe ich mir ganz einfach meine Definitionen zu eng gesetzt. Und dies wiederum zeigt mir, dass ich alles falsch machen m?chte, denn w?rde ich es nicht wollen, w?rde ich meine Definitionen erweitern, so dass nicht mehr alles falsch sein kann.


Mehr dazu kann ich im Moment nicht schreiben, da ich ja arbeiten m?sste, und nun, dank des Eintrags in Zeitdruck gekommen bin :D
Zum erneuten durchlesen bin ich zu m?de.. Habe heute wieder einmal nur 2h geschlafen.. Ich entschuldige mich schon im Voraus f?r sicherlich vorhandene Fehler )

Ich hoffe es hat gefallen ^^...


Bis zum n?chsten Eintrag,

BlackIce
11.10.05 15:44


Komische Gedankengänge..

*blogentstaub*

Nach langem hin und her, nach langem ?berlegen und abwiegen habe ich mich doch entschlossen, diesen Blog als richtiges Tagebuch zu verwenden. Nicht nur als Website, auf der man ab und zu einen Eintrag verfasst, weil es einem langweilig ist, sondern als einen Ort, wo ich mich auskotzen kann wenn ich mag und es niemanden st?rt, einen Ort an dem Gef?hle und Gedanken niedergeschrieben werden k?nnen, ohne dass eine aggressionsgeladene Diskussion entsteht und einen Ort, an dem man lernen kann, wenn man liest. ?ber mich. Wieviel Interesse man aufbringen muss, um die verwirrenden Zeilen lesen und deuten zu k?nnen, weiss ich selber nicht, nur kann ich mir vorstellen, dass es f?r Leute, die mich nicht pers?nlich kennen, nicht sonderlich spannend sein kann .

Die Gr?nde, die mich zu diesem Entschluss gebracht haben, sind zum einen dass es mir helfen soll, Ordnung ins Chaos zu bringen, welches in zur Zeit in meinem Kopf herrscht, zum andern damit ich etwas sinnvolles zu tun habe in meiner Freizeit..

Eigentlich wollte ich noch einen ersten Eintrag schreiben, bloss wenn ich auf die nette Digitaluhr rechts unten auf meinem Bildschirm schaue, und bedenke, dass morgen ein Werktag ist... schreibe ich den Text doch lieber morgen.. ?h.. heute abend
23.8.05 00:03


Verflucht..

Soeben habe ich einen elend langen Blogeintrag verfasst, ich war ne halbe Stunde nur am schreiben, und es hat mich ausgeloggt, und alles weg.. Ich schreib sp?ter alles nochmal..
10.8.05 19:25


Open Up

Nun ist es also doch soweit gekommen.. Ich schreibe Blog..

Inspiriert durch Jefftoolate, welcher jetzt sogar ein Buch zu schreiben beginnt, habe ich mich heute entschlossen, mein Durchhalteverm?gen und meine Motivation den Blog am Leben zu erhalten, zu testen. Das Design habe ich bereits ein wenig angepasst, aber so recht gefallen will es mir noch nicht. Ich muss erreichen das die Qualit?t des Headerbildes nicht so mies ist, und irgendeine gescheite Titelschrift sollte ich mir auch noch suchen..
Aber das kommt alles noch.. nur nicht stressen

Zur Rechtschreibung habe ich mir mit diesem Beitrag auch ein paar Gedanken gemacht, ich denke mal, ich versuche, so gut es geht, mich an die herrliche Deutsche Rechtschreibung, Kommasetzung und den ganzen sonstigen M?ll zu halten.. Obwohl.. Naja.. auf den Versuch kommts an!

So, das wars auch schon.. Fertig Blog er?ffnet.. Jetzt mal noch n bissi basteln, und denn was schreibn
7.8.05 18:41





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